Treffen mit dem Marry Jane Team: Interview mit Gerard Malpesa (Teil 1)

Willkommen zur nächsten Ausgabe unserer Interviews mit Mitgliedern des Marry Jane-Teams. Heute stellen wir Ihnen den ersten Teil unseres Interviews mit Gerard Malpesa vor, der im Unternehmen für die Herstellung von Ölen, Extrakten und Isolaten zuständig ist. In diesem Teil des Interviews sprechen wir über Gerards Hintergrund, seine erste Bekanntschaft mit Marry Jane, seinen Arbeitsalltag im Unternehmen und die spannendsten und herausforderndsten Aspekte seiner Arbeit. 

Gerard, traditionell beginnen wir unsere Interviews mit einigen persönlichen Hintergrundinformationen. Können Sie uns bitte sagen, woher Sie kommen, wo Sie aufgewachsen sind und was Sie studiert haben? 

Ich komme aus der kleinen Stadt Argentona (etwa 30 Kilometer von Barcelona entfernt) in Spanien. Ich habe einen Abschluss in Produktion in der Grafikbranche, aber Cannabis war schon immer mein Hobby und meine Leidenschaft. Ich bin in einer Hippie-Familie aufgewachsen und wusste daher schon einiges über Cannabis, und so wurde ich in die Cannabis-Welt eingeführt. 

Lassen Sie uns nun darüber sprechen, wie Sie das erste Mal von der kommerziellen Seite von CBD gehört haben. Was waren Ihre ersten Gedanken und Eindrücke? 

Ich hörte zum ersten Mal von der kommerziellen Seite von CBD durch meinen italienischen Freund, der mir erzählte, dass er CBD-Blüten in Italien und der Schweiz mit einer Rechnung kaufen kann. Ich war schockiert, denn mein ganzes Leben in Barcelona war es im Untergrund und nicht legal, und die Industrie wurde nur mit Liebe und Leidenschaft betrieben. So war es das erste Mal für mich. Und ich dachte: “Hey, warum ziehe ich nicht nach Italien oder in die Schweiz?”. Also organisierte ich mit meinen Partnern eine Reise. Wir hatten fünfzehn Tage in Italien, der Schweiz und Österreich, um den Stand des CBD-Marktes in diesen Ländern zu erforschen. Nach unserer Reise erzählte ich meinen Kollegen von der Situation in Italien, und wir beschlossen, in diesem Land Geschäfte zu eröffnen. Von da an kam ich regelmässig in die Schweiz, um CBD-Blüten zu kaufen. Mein ganzes Leben lang habe ich mich mit THC, Extraktion, Öl, derivativen Produkten und so ziemlich allem, was mit CBD zu tun hat, beschäftigt. 

Wie haben Sie zum ersten Mal von Marry Jane gehört und wann war das? 

Mein erster Kontakt mit Marry Jane war in einem Laden in Zürich und dann bei Cannatrade, wo ich mit einigen Leuten aus dem Unternehmen sprach. Das war, glaube ich, im Jahr 2018. 

Kommen wir nun zu Ihrer Karriere bei Marry Jane. Wann haben Sie angefangen, für das Unternehmen zu arbeiten? 

Das geschah sechs Monate nach dem ersten Treffen. Als ich in der Schweiz war, war ich an einem CBD-Extraktionsprojekt beteiligt. Wir haben CBD für die weitere Produktion von CBD-Isolaten destilliert. Am ersten Tag, als ich die Jungs traf und ihnen das Produkt zeigte, das ich herstellte, fanden sie es sehr interessant. Also begannen wir eine Zusammenarbeit zur Herstellung von CBD-Isolaten und -Destillaten und anderen Produkten, die wir herstellen konnten. 

Wie würden Sie die Atmosphäre im Marry Jane beschreiben? 

Es ist wirklich gut. Die Leute sind so freundlich. Es ist wie eine grosse Familie, in der jedes Mitglied dem anderen hilft. Ich selbst erhalte Unterstützung und Motivation von meinen Kollegen/-innen. Dank der freundlichen Atmosphäre im Unternehmen wachse ich jeden Tag. Ich bin wirklich glücklich, Teil des Marry Jane-Teams zu sein. 

Können Sie uns ein wenig über Ihren Arbeitsalltag erzählen? Variiert Ihre Arbeit je nach Monat oder Saison? 

Ich koordiniere das Lager und verwende die Rohstoffe, um alle Produkte herzustellen, die wir an unsere Kunden liefern, wie verschiedene Arten von Ölen, Vape Liquids und CBD-Isolate. Wir betreiben eine Menge Maschinen und eine Menge Papier, um die Vertrauenswürdigkeit der Produkte zu gewährleisten. Ausserdem organisiere ich die gesamte Analytik, die organoleptischen Tests und all diese Dinge. Der Anbauprozess geht das ganze Jahr über weiter. Manchmal haben wir aber auch besondere Projekte, so dass es eigentlich nicht so sehr auf den Monat oder die Jahreszeit ankommt. 

Was würden Sie sagen, sind die spannendsten und herausforderndsten Aspekte Ihrer Arbeit? 

Für mich ist der spannendste und herausforderndste Teil meiner Arbeit die Schaffung und Entwicklung einer stabilen Produktlinie. 

Damit ist der erste Teil unseres Interviews mit Gerard Malpesa abgeschlossen. Der zweite Teil unseres Gesprächs wird nächste Woche folgen. 

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